Hamburger China-Notizen: zum Anfang Nr. 44
23. Dezember 2006
China-Hamburg jetzt und einst China-Hamburg
jetzt und einst
ChinaS jetzt und einst Notizen von einem nächtlichen Schreibtisch Deutsche Chinatexte
 
 

 Zum Ausklang I
Selige Alstertanne

Manchmal arbeiten die Hamburger Behörden in aller Stille effektiv und bürgerfreundlich, wie der Berichterstatter unlängst erlebte. Manchmal zeigen sie jedoch Einfallslosigkeit und Bequemlichkeit in aller Öffentlichkeit.

In der Woche vor dem ersten Advent, der die vorweihnachtliche Einkaufsfreude erst so richtig beleben sollte, seufzte das "Hamburger Abendblatt" auf: Die zuständigen städtischen Instanzen hatten bekannt, trotz monatelangem Suchens keinen Tannenbaum gefunden zu haben, der sich für die jahreszeitlich gewohnte Aufstellung auf der Binnenalster eigne. Damit drohte der Freien und Hansestadt nach Jahrzehnten der wohl einzige beschauliche Anblick im Rummel der Weihnachtsmärkte zu fehlen.

Wahrscheinlich haben diese Amtswalter nur in ihren Schreibtischschubladen nach einer Tanne gesucht. Zu Dutzenden meldeten sich die Abendblatt-Leser und boten geeignete Tannen an – zum Teil aus ihren Vorgärten. In all den Hamburger Forsten sollte sich nicht ebenfalls eine gefunden haben?

Schnell kam eine in die enge Wahl, und bald fiel dann auch die Entscheidung – und dann begann für den Leiter des Bezirksamtes Mitte, Markus Schreiber, und seine Mitarbeiter die Hochzeit der Bürokratie erst richtig: Was war da alles für das Absägen des Wunderbaumes und den Transport zur Alster zu planen und zu organisieren! Ungefähr zehn Instanzen, wenn nicht mehr, waren zu befassen, und das Abendblatt fand dafür täglich eine neue Überschrift: "Die neue Alstertannen kommt aus Hittfeld" (30. November), "Voller Einsatz für die Alstertanne" (1.Dezember), "Oh, du fröhliche … Heute kommt die Alstertanne" (4. Dezember), und so ging das weiter, denn sie mußte noch erst geschmückt und dann "eingeweiht" werden. Das dauert so seine Zeit und beansprucht Dienstzeiten – für einen Tannenbaum. "Oh, du selige …"
 
 
 

 Rückblicke auf CHINA TIME 2006

Dieses Hamburger "event", das offiziell vom 13. September bis zum 1. Oktober währte, stand in der Nachfolge der Hamburger "Chinawochen" von 1988, 1995 und 2002. Im Unterschied zu den früheren Veranstaltungen hatte jetzt die Senatskanzlei im Rathaus die Federführung für Planung und Organisation an sich gezogen und dafür sogar einen eigenen Senatsbeauftragten, Herrn T., engagiert. So, wie zu erwarten war, sah dann CHINA TIME auch aus. Ein paar äußere Eindrücke:

Vor dem Auftakt: Knatsch

Gute Nachbarn halten manchmal eine kleine Überraschung füreinander bereit. Das gilt auch für Rathaus und Handelskammer, die ihren CHINA SUMMIT sorgfältig von der CHINA TIME getrennt sah. Ihr gelang, den chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao für den 13. September hierzu einzuladen: ein schöner Erfolg. Bürgermeister Ole von Beust zeigte sich freudig überrascht und verschob den vorgesehenen Auftakt von CHINA TIME, damit diese zum Besuch passe. Unangenehm überrascht zeigte sich zumindest die Opposition in der Bürgerschaft, denn am Abend des 13. stand natürlich ein Festmahl für den Gast im Festsaal des Rathauses an, und für eben diesen 13. war schon eine Bürgerschaftssitzung vorgesehen. Die wollte die Opposition nicht verschieben lassen – auch "wegen der Menschenrechte". Ole von Beust schimpfte, einige haderten, der Berichterstatter amüsierte sich, die Zeitungen hatten täglich ein Thema für einen Artikel, und dann wurde die Bürgerschaft einsichtsvoll.

China Time

Am besten: die Werbung

Schon Wochen vor CHINA TIME hatten großformatige Plakate in Hamburg und vielen großen Städten, auch über Deutschland hinaus, auf dieses "event" hingewiesen. Verschwiegen sei, wie diese großzügige Werbung zustandekam, aber sie war zugleich großartig und wurde, wie der Berichterstatter aus eigenem Erleben weiß, auch andernorts intensiv wahrgenommen. Das war eine der besten Werbeaktionen dieser Art, die Hamburg je unternommen hatte – und manche ärgerten sich darüber, so die die Stadtoberhäupter von Düsseldorf und Frankfurt, die ihre Orte gerne ebenfalls zu "chinatowns" programmieren wollen. Heiter konnten Hamburger ihnen vorrechnen, daß sie bei allen anwendbaren Parametern bestenfalls über ein Viertel von Hamburgs Chinaverbindungen und -kompetenzen verfügen. – Jetzt will auch noch Schwerin ein solches Kompetenz-Zentrum für China werden, neben anderen kuriosen Örtlichkeiten, zum Beispiel Furtwangen!

Am liebenswürdigsten: der Bürgermeister

Die Eröffnungsrede des Ersten Bürgermeisters, Ole von Beust, wiederholte all das, was in der Vorausberichterstattung zu CHINA TIME geschrieben worden war, und nahm das voraus, was in anderen Reden und Beiträgen anderer Art während dieser Tage vielmals wiederholt werden sollte. Das braucht hier nicht noch einmal zu geschehen. – Er hielt diese Eröffnungsrede in einem aus mehr als 30 Hochsee-Containern errichteten Pavillon neben dem neuen Würfelbau der Kunsthalle: ganz hübsch anzusehen. Vor der Eröffnung hampelten vor dem Pavillon einige Träger von Löwen-Kostümen herum, so ähnlich wie jetzt die Nikolaus-Männer in den Supermärkten stehen. Vor seiner Eröffnungsrede hatte der Bürgermeister einen Gang durch die "Mahjong"-Ausstellung chinesischer Gegenwartskunst gewagt und extemporierte: Da sei viel Kunst zu sehen – politische Kunst, satirische Kunst, aber auch richtige Kunst. – Nun ja, er hat nie verschwiegen, daß er sich für Segeltörns mehr interessiert als für Kunstübungen. Darin unterscheidet er sich vorteilhaft von den Vorlieben seines Berliner Kollegen, und er hat erfreulicherweise auch nie erwogen, trotzdem das Kulturressort mit zu übernehmen. Lieber überträgt er es – wie seine Vorgänger – externen Parteienunabhängigen, die dann vor allem für Schönrednereien zuständig sind.

Am ärgerlichsten: das Programmheft

Eigentlich gab es zwei Hefte dieser Art. Das eine führte auf 40 Seiten, mit Umschlag, lediglich die Programmpunkte auf, das umfangreichere war durch zusätzliche "Hintergrundberichte" angedickt. Der Programmteil sah jeweils so aus, wie der Verkaufsprospekt eines Immobilienmaklers. Boshafter Gestimmte erinnerte er auch an das Layout der Todesanzeigen im "Abendblatt", an den Sonnabenden. Seine Zusammenstellung muß viel Mühe bereitet haben, und solche bereiteten die Herausgeber auch dem Neugierigen, der sich für eine Veranstaltung interessierte. Er mußte das ganze Heft durchlesen: zwei Stunden ungefähr! Außerdem war das Programmheft entweder bald vergriffen, oder es lag an Orten herum, an denen niemand es entdeckte. Jedenfalls wurde sehr oft danach gefragt.

Am aufschlußreichsten: eine Frage

Der "Summit" der Handelskammer sollte eine Veranstaltungs-"Säule" von CHINA TIME bilden, doch das war eine für sich stehende. Die "Mahjong"-Ausstellung war die zweite, doch weil diese schweizer Sammlung Sigg seit Jahren bekannt und öffentlich diskutiert worden war, hielt sich das Interesse an ihr in Grenzen, und die Kunsthalle tat wenig, den interessierten Hamburgern den Zugang zu den Exponaten zu erleichtern. Ein "China-Markt" an der Binnenalster bildete die dritte Säule. Über ihn läßt sich nur festhalten, daß er sich vortrefflich in die unendliche Reihe der alljährlichen Schnickschnack-Märkte in Hamburg einfügte. Bleiben die übrigen Veranstaltungen: Das Programmheft führt sie in 183 Kästchen auf, andere haben 200 oder gar 270 Veranstaltungen gezählt. So genau weiß das niemand, und das wußten auch auswärtige Interessenten nicht. "Wo findet eigentlich CHINA TIME statt?" wurde eine Hamburger Chinesin von einer Hamburg-Besucherin gefragt. Tja, wo denn? – Mit nur geringem Einfallsreichtum hätte sich der Container-Pavillon so herrichten lassen, daß dort ein Veranstaltungszentrum entstanden wäre – mit mehreren Veranstaltungen täglich, sogar gleichzeitig. Stattdessen mußte der Programmleser sich oft zwischen mehreren Veranstaltungen entscheiden, die zur gleichen Stunde, aber in unterschiedlichen Stadtteilen angekündigt waren. (Knapp zehn Ausstellungen mit Shanghai-Fotos gehörten dazu.) Aber für diesen Programmteil haben sich die CHINA TIME-"Manager" im Rathaus am wenigsten interessiert, obwohl diese Vielzahl von Veranstaltern das Fundament der Hamburger China-Kompetenz bildet.

Am engagiertesten: die chinesischen Hamburger

Nach den wenigen großen Auftaktveranstaltungen zog CHINA TIME am 22. September nach Pöseldorf um – und damit war die Marginalisierung vollendet! In diesem kleinen Stadtteil waren manche Straßen, bis hinunter zur Außenalster, mit roten China-Laternen geschmückt, auch die meisten Geschäfte hatten sich zu chinesischen Dekorationen verstanden, und das Gotteshaus St. Johannes wirkte ebenfalls mit. Einige öffentliche Veranstaltungen gehörten zu dieser CHINA TIME PÖSELDORF, und nicht verschwiegen sei, daß dies alles vor allem dem Engagement eines Chinesen, Kuan Yü-chien, zu verdanken war. Überhaupt haben sich die chinesischen Mitbürger in Hamburg stark für CHINA TIME interessiert und eingesetzt. Sogar eine Reihe der besten China-Restaurants hatte sich zu einem gemeinsamen Programm zusammengefunden. Alle diese chinesischen Freunde hätten noch viel mehr für CHINA TIME getan, wenn die Verantwortlichen sich denn für ihre Vorschläge interessiert hätten. Manches blockten sie sogar ab und sorgten für Mißstimmungen. Die Freunde in der Partnerstadt Shanghai hielten sich hingegen auffällig zurück, ganz anders als bei den Chinawochen 2002.

Am interessiertesten: die Presse

In gewohnter Ausführlichkeit und Kompetenz, wenngleich nach seiner Art, berichtete das "Abendblatt" über CHINA TIME: täglich und ausführlich. "Welt Hamburg" und "MoPo" berichteten über die großen Veranstaltungen, und die "MoPo" verloste sogar CHINA TIME-Uhren. Wie immer aber hatte "Bild Hamburg" sein Ohr am Volksmund: "Übertreibt es Hamburg mit China?", "Wie gehe ich richtig mit den vielen Chinesen um?" und es wußte dann auch einen Chinesen zum Thema-"Zigaretten-Regel" zu zitieren: "Es soll sich kein Raucher in seiner Freiheit eingeschränkt fühlen." Für das "China" in solchen Überschriften nutzte "Bild" sogar eine chinoise Schrift. Dann aber blödelte es auf die bekannte Art: "China macht Hamburg ganz vellückt". Derlei erfreut unsere Hamburger Chinesen nicht und erinnert daran, daß eine Veranstaltung wie CHINA TIME auch eine gewisse aufklärerische Programmatik verdient hätte. Wenn "Bild" aber recht hat, dann hat es recht. Am 15. September lautete der Aufmacher: "Schock-Bericht der Weltbank: Deutschland sozialistischer als China!"

Am Ende: Knatsch

Kaum war CHINA TIME vorüber, hatte die Presse ein weiteres diesbezügliches Thema: Handelskammer und Rathaus befanden sich darüber im Dissens, wer die Kosten für das Rathaus-Festmahl für Ministerpräsident Wen Jiabao zu tragen habe. Zwischendurch hatten schon kleinere Berichte erwähnt, daß endlich ein neuer Leiter der Hamburg- Repräsentanz in Shanghai gefunden sei – nach langwierigem Entscheidungspatt zwischen diesen beiden Institutionen. Der Beobachter fragt sich verwundert, wer derlei Kleinkram in die Öffentlichkeit der Presse trägt. Diskretion war bekanntlich einmal eine Hamburger Kardinaltugend.

China Time

 
 
 

 Was war CHINA TIME?

Eigentlich nix! Jedenfalls nichts, das sich als substantiell würdigen ließe. Die überregionale Presse nahm nur in kurzen Beiträgen von diesem "event" Kenntnis, und dann tat sie das mit ironischer Distanz. "Alsterdrache und Mahjong" titelte die "Frankfurter Allgemeine" am 14. September, und solche Alsterdrachen waren auch die Verantwortlichen, während Mahjong vor allem ein beliebtes chinesisches Glückspiel ist. So war es denn auch, und der Untertitel der FAZ lautete: "Hamburg feiert sich und China". Das war's, und eigentlich war es schön – doch es hätte noch so viel schöner – und vor allem besser – sein können. Eine hübsche PR-Aktion kam heraus, und alle die 200, 250 oder 270 Veranstalter haben dazu mit ihren kleinen China-Fähnchen gewinkt, die Fußball-WM noch im Sinn. Welch ein Festival hätte das werden können, auch mit Ausstrahlungskraft!
 
 
 

 Nach CHINA TIME

Manche von den 33 CHINA-TIME-Ausstellungen sind noch zu besehen. Eine "Shanghai-Brücke" und eine "Shanghaiallee" gibt's inzwischen, wenngleich noch nicht so recht ansehnlich. Hätte man für solche Deklarierungen nicht einen besseren Zeitpunkt wählen können, einen mit Shanghai-Beteiligung und -Entsprechung? – Listiger nutzte das kleine Taiwan das Aufatmen der hiesigen Chinainteressierten:

- Im "Metropolis" förderte es eine Retrospektive auf das Werk des weltbekannten Regisseurs Ang Lee, die stark beachtet wurde. Agnes Hwa-Yue Chen, Generaldirektorin der Taipeh-Vertretung in HH, eröffnete diese Filmwochen, die noch bis Ende des Jahres fortgesetzt werden.

- Für den 26. November lud Generaldirektorin Chen zu einem Konzert in den Kleinen Saal der Laeiszhalle ein: "Formosa in Hamburg. Taiwanesische Folklore, verbunden mit klassischen Klängen". Die Ausführenden waren taiwanische Künstler, die in Deutschland ausgebildet wurden oder hier wirken.

- Das Museum für Kommunikation zeigt eine kleine Sonderausstellung, in der aus einer Privatsammlung asiatische Grußkarten, vor allem zur Weihnacht und zum Neuen Jahr, gezeigt werden. Auch die berühmten chinesischen Grußkarten sind darin zu bewundern. Sie fliegen gerade jetzt wieder in gewaltigen Strömen um die Welt. – Generaldirektorin Chen eröffnete auch diese Ausstellung.


"Klein, aber fein!" rät eine vertraute deutsche Redensart. Manager von "events" folgen anderen Regeln. Ob es wohl – wie ursprünglich geplant – auch ein CHINA TIME 2008 geben wird?
 
 
 

 Auch das noch!

Für die dritte Adventswoche hat sich die NDR-Hamburgwelle 90,3 einen innovativen Programmteil ausgedacht. Ein Restaurant, dessen Name höflich verschwiegen sei, aber an den höllischen Satan erinnert, wollte mit 90,3 ausprobieren, wie das so ist, wenn es sich für eine Woche zur Nichtraucher-Zone erklärt. Halt- und nachprüfbare Einsichten können bei so kurzer Beobachtungszeit nicht erwartet werden, zumal dieses Restaurant auch über eine offene, also nicht vom Gästeraum getrennte Küche verfügt, doch durch Reporter eingefangene Stimmungen sind allemal "schön".

Zum Morgenkaffee, mit Zigarette, vernahm der Berichterstatter Aufschlußreiches von der Hamburgwelle über dieses Restaurant: Die Nichtraucher unter den Gästen zeigten sich begeistert; die Raucher (woran zu erkennen?) erklärten sich einsichtig bis verdrossen. Eine Dame meinte mit kräftiger Stimme, vom Nichtrauchen gar nichts bemerkt zu haben, denn die Schwaden von der Küche mit ihren sehr unterschiedlichen Duftnuancen waberten ja durch das Restaurant. Ganz anders eine andere Dame, die naserümpfend erklärte: "Jetzt riecht man die Körperausdünstungen der anderen Gäste viel mehr!" – Ob auch diese dereinst zu den Umweltverschmutzungen gezählt werden?

Das wäre ein nächstes Thema für Bundeskanzlerin A. Merkel! Jetzt, nach ihren bisherigen desaströsen Bemühungen um verbesserten Nichtraucherschutz, will sie sich in dieser Angelegenheit mit allen sechzehn Ministerpräsidenten der Bundesländer zsammensetzehn. Man faßt sich an den Kopf! Haben sie und die nichts anderes zu tun?

Besser wäre, sie widmeten sich wichtigeren Dingen, und ließen derlei Kleinkram durch ein paar Beamte ausarbeiten. Noch besser wäre, sie ließen ihre Finger davon. Jede Behörde, jedes Unternehmen, jede Schule, erst recht jedes Restaurant und jeder Wohnungsinhaber können schon heute in voller Freiheit darüber befinden, ob in ihren Räumen geraucht werden darf oder nicht. Da braucht der Staats nichts zu regeln, das kann die Gesellschaft allein.

A.M. und andere in ihrem Kabinett, zum Beispiel ihre Gesundheitsministerin, wurden in manchen Zeiten ihres frühen Lebens durch Konzepte sozialistischer Heilsförderungen beeinflußt. Einiges davon bleibt anscheinend "in der Wäsche". – Was sagte doch der Chinese oben zu "Freiheit"? Und: Lautete nicht dereinst eine Grundsentenz westlicher Gesellschaften "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden"?

Unvergeßlich hängt der Bundeskanzlerin das üble Wort vom "durchregieren" an, als "Wille und Vorstellung". Da ihr das auf den Gebieten, die tatsächlich nach "Regieren" verlangen, nicht gelingt, spaziert sie auf Nebenschauplätzen herum. Indes, ihre Hintergedanken verrät sie bekanntlich nie. Vielleicht erwägt sie heimlich sogar, eine Art "Antiraucher-Miliz" auf 1-Euro-Basis zu schaffen, zur geflissentlichen Überwachung aller Verbote – um das dann als Maßnahme für die Senkung der Arbeitslosenzahlen hinstellen zu können. "Die Menschen im Lande", von denen sie so gerne spricht, werden ihr's danken. Sie spricht, als gehöre sie schon lange nicht mehr zu den Menschen in diesem Lande.
 
 
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