Hamburger China-Notizen: zum Anfang Nr. 38
18. Mai 2005
China-Hamburg jetzt und einst China-Hamburg
jetzt und einst
ChinaS jetzt und einst Notizen von einem nächtlichen Schreibtisch Deutsche Chinatexte
 
 

 Wahrheits-Streben

Die Wahrheit ist eine problematische Sache. – Am Sonnabend, dem 7. Mai 2005, zogen ungefähr 200 meist junge Chinesen demonstrierend durch die Hamburger Innenstadt. In den Tagen davor hatten antijapanische Demonstrationen und damit verbundene Ausschreitungen in der VR China die Weltpresse beherrscht. Diese berichtete auch über die Hintergründe. Auf diese Hintergründe wollte auch ein Flugblatt aufmerksam machen, das sich im Vorfeld der Hamburger Demonstration fand, aber keinen Hinweis auf einen Verantwortlichen enthält. Es hebt an:

"Aus der Sicht Chinas, ist Japan unser Nachbarland, aber aus der Sicht aller Chinesen, ist Japan das fernste Land von uns in der ganzen Welt.
Vor 50 Jahren, ist es Tatsache, daß China unerhörte grauenhafte Aggression und Abschlachten erleidet hat. Über 20 Millionen Chinesen wurden von Japanern getoetet. Acht Jahre lang hat Japan unzaehlige Beweise für sein Verbrechen in China hintergelassen. Das ist unsere unertraegliche Schande, das ist die unvergessliche Tatsache."

Was für jugendliche Aktivisten waren hier am Werk? – Japanische Greueltaten seitens Japans in China in den acht Jahren des 2. Weltkrieges in Ostasien, aber auch schon davor, sind unbestreitbar. Die Verantwortlichen in beiden Staaten werden sich, nach angemessenen vorbereitenden Überlegungen, über deren "korrekte" Darstellung einigen und beide Nationen eine Haltung dazu finden müssen. Auf die Notwendigkeit solcher Annäherungen mögen auch Demonstrationen in China und Japan aufmerksam machen, obwohl – immer wieder und seit Jahren! – die Äußerungen eines "neuen" chinesischen Nationalismus den Außenstehenden in vielfältiger Hinsicht irritieren.

Flugblatt

Jene Sonnabend-Demonstration in Hamburg hat aber noch einen anderen Hintergrund: Die Menschen aus China und Japan, die in Hamburg weilen, sind angesehene und mit viel Sympathien bedachte Gäste, beide Gruppen. Nicht wenige von ihnen leben schon lange hier, verfügen auch über die deutsche Staatsangehörigkeit. Nicht gut ist, wenn einige aus der einen Gruppe gegen die ganze andere Gruppe herausfordernd Stellung nehmen – und sei das unter dem Zeichen der Information.

Diese nationalistisch gesinnten jungen Demonstranten verlangten von den Japanern ein Nachdenken über die einstigen Greueltaten und eine Entschuldigung dafür. Wahrscheinlich haben sie über die Greueltaten in der chinesischen Geschichte der letzten fünfzig Jahre ebenfalls noch nicht viel nachgedacht oder sie wissen nichts darüber, schon gar nichts darüber, daß einigen anderen Völkern von chinesischer Seite in den letzten Jahrzehnten ihre Selbstbestimmung genommen wurde, ebenfalls verbunden mit Greueltaten.

In den gegenwärtig weltweit allfälligen Entschuldigungs-Debatten wird gemeinhin eine Kleinigkeit nicht beachtet: Niemand kann sich selbst entschuldigen, sondern er kann den Betroffenen lediglich um Entschuldigung bitten. Wie käme man schließlich dahin, wenn Täter sich von ihrer Schuld freisprechen dürften!

Vielleicht demonstrieren jene jungen Chinesen in einem Jahr noch einmal in der Hamburger Innenstadt, nachdem sie sich über die eigene Geschichte, auch im Hinblick auf andere Völker und Regionen, Gedanken gemacht haben. Dann schrieben sie gewiß auf ihre Transparente: "Wir entschuldigen Japan für die Greueltaten in dessen Krieg gegen China, denn auch China ist nicht schuldlos gegenüber anderen Völkern." Das wäre ein gutes Zeichen für das freundliche Miteinander von Gästen aus der Ferne in Hamburg.
 
 
 

 Die Welt des tibetischen Buddhismus

Vielen jungen Leuten erscheinen Museen, solche für Völkerkunde zumal, als Horte steinerner und belehrender Düsternis. Sie mögen sie nicht betreten, obwohl die meisten Museen, das Museum für Völkerkunde in Hamburg nicht zuletzt, schon lange Strategien entwickelt haben, die jungen Leuten den Zugang zur Betrachtung musealer Schätze erleichtern sollen.

Die gegenwärtige Hauptausstellung des Museums für Völkerkunde an der Rothenbaumchaussee in Hamburg ist tatsächlich in Dunkel gehüllt: "Die Welt des tibetischen Buddhismus". Dieses Dunkel versinnbildlicht aber nur das Geheimnis aller Religiosität, und hier dient es auch konservatorischen Interessen. In einem der großen Ausstellungsräume deuten im Hintergrund die Bergwelten des Himalaja an, in welch schroffe und zugleich lichte Welt der Betrachter die Ausstellungsgegenstände in seiner Vorstellung projizieren sollte. Mehr als 1500 Objekte zeigt diese Ausstellung, aus den Magazinen des Museums meistens erstmals ans Licht gebracht: ein erstaunlicher Reichtum!

Kleider, Waffen, Andachtsbildchen und – bilder, viel Schmuck und Gegenstände des Alltags, einen silbernen Gürtelbehang mit Instrumenten für die körperliche Hygiene, zum Beispiel, zeigt diese Ausstellung. Die Blickwinkel wechseln ständig und damit die Eindrücke. Sogar einen Schritt in eine mongolische Jurte kann der Besucher wagen. Hatte er, mit dem Weltatlas vertraut, geahnt, daß Tibeter und Mongolen in vielfältiger Hinsicht benachbarte Völker waren? Und wer gegenwärtig in der Mongolei weilte, wird bestätigen, daß auch die heutigen Jurten sich von dieser "musealen" nur in Winzigkeiten unterscheiden.

Auf ganz unterschiedliche Weise kann ein Neugieriger durch diese erstaunliche Ausstellung schreiten. Für beinahe jeden hält sie Besonderheiten zur Entdeckung bereit, während eine leise Musik im Hintergrund zusätzlich ein Moment der "Einstimmung" vermitteln soll:

Der Wißbegierige kann sich an zahlreichen Schrifttafeln über die Hintergründe tibetischer Geschichte und Kultur und ihrer Verflechtungen informieren. Er findet diese dann sogleich durch die Objekte dieser Ausstellung illustriert.

Den Ästheten mag die hohe Qualität der ausgestellten Silberarbeiten entzücken, aber auch die wunderbare Farbgebung der zahlreichen bildhaften Darstellungen, selbst wenn das nur schlichte, handwerkliche Andachtsbilder sind.

Der Buddhismusinteressierte lernt eine Sonderform dieser religiösen Lehre, die in diesen Jahren weltweit an Bedeutung gewinnt, kennen und kann gleichzeitig deren Verzweigungen, Ausdrucksformen und einheimischen Wurzeln nachsinnen.

Viel mehr Annäherungen an einen Spaziergang durch diese Ausstellung sind denkbar, doch eine hebt diese selbst ausdrücklich hervor: Wie gelangte das Museum für Völkerkunde an diese Schätze? Das sind spannende Geschichten, und sie zeigen das Hamburger Bürgertum und seine Geschäftsfirmen auch in ihrem Engagement für die Unterrichtung einer weiteren Öffentlichkeit über die Regionen ihrer geschäftlichen Interessen – wofür sdie als angemessenen Ort eben das Museum für Völkerkunde ansahen. Auch "Kulturabenteurer" trugen natürlich vor hundert Jahren zu den Schätzen dieser Ausstellung bei.

Eine gewaltige Flut von Eindrücken, allgemeinen und besonderen, erlebte ich bei einem ersten Rundgang durch diesen "Tibetischen Buddhismus". Ein Hinweis aber fehlte mir in ihr: "Museumsleute" verfügen meistens überdie Bescheidenheit, hinter die Gegenstände ihrer Ausstellungen zurückzutreten. Dabei haben sie als Vermittler für deren Besucher eine unersetzliche Funktion. Einmal – ich habe bei diesem ersten Besuch nicht alle Texttafeln gelesen – erblickte ich ein "die Autorin". Das war doch wohl Dr. Susanne Knödel, die diese herrliche Ausstellung konzipiert hat: aus den dunklen Magazinen des Museums in ein geheimnisvolles Licht. Ein Außenstehender mag sich nicht vorstellen, wieviel Umsicht damit verbunden war.

Auch einem Interessierten an gegenwärtiger Politik an Ostasien könnte diese Ausstellung Erhellungen verschaffen: Trotz mancher Einflüsse von hier nach dort und umgekehrt, unterscheidet sich die tibetische Kultur von der chinesischen grundlegend. Vorsichtig, nicht explizit, erinnert die Ausstellung auch an gegenwärtige politische Gegebenheiten. "Museal" ist "Die Welt des tibetischen Buddhismus" keineswegs.
 
 
 

 "Beusts China-Party"

Eine solche Formulierung klingt nicht gut, wenn sie in einer Zeitungsüberschrift steht. Das "Hamburger Abendblatt" verwendete sie am 8. März 2005, als sie meldete, Bürgermeister Ole von Beust habe den Journalisten Knut Terjung als Berater "für ein großes China-Event im Herbst 2006 ins Rathaus" geholt.

"China-Wochen" hatten, mit Unterstützung des Rathauses, in den Jahren 1988, 1995 und 2002 stattgefunden. Sie unterschieden sich in ihren Konzepten und hatten wechselnde Erfolge, doch gemeinsam war ihnen, daß an China interessierte Institutionen in der Freien und Hansestadt selbstverantwortlich zu ihnen beitrugen. Erscheinungsbild und Wirkung dieser "China-Wochen" unterschieden sich, das größte öffentliche Interesse weckten die von 1988.

Vielleicht soll das sich jetzt ändern und eine klare Strategie für ein solches Ereignis entwickelt werden, eine ebenso klare Konzeption dazu. Am 21. April traf sich eine erste "Planungsrunde" von "Kulturschaffenden" im Bürgermeistersaal des Rathauses mit Kultursenatorin Karin von Welck. Über die Inhalte der Äußerungen dabei sei hier Stillschweigen bewahrt.

"China-Wochen" soll das dann aber wohl nicht mehr heißen, denn die "Planungsrunde" betraf ein "Chinesisches Mondfest Hamburg 2006". Ein solches zelebriert die Hamburgische Landesvertretung in Berlin allherbstlich und erfolgreich. Das ist jedoch eine Party, und Knut Terjung ist denn auch als "event"-Manager bekannt.

Aus der Senatspressestelle verlautete, bei dieser Gelegenheit solle "die Bedeutung Chinas für Hamburg herausgestellt" werden. Das ist ein löblicher Vorsatz. Wichtiger aber wäre, die China-Kompetenzen Hamburg zu bündeln und herauszustellen – und zwar mit klarer Zielgruppenorientierung über Hamburg hinaus. Ob die "Party" das bewirkt?

Nicht übersehen werden sollte auch, daß ein "Mondfest" in Hamburg unsere chinesischen Freunde ein wenig verwundern könnte. Hat jemand von den Planern sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, welche kulturellen Hintergründe das traditionelle chinesische Mondfest hat? Wahrscheinlich nicht. Dann sonst würden sie das möglicherweise nicht als eine gute Idee betrachten.

"Ernüchterung unter Freunden", WamS, 13.3.05

Besorgniserregend ist gegenwärtig noch etwas anderes: Das China-Bild in der deutschen Öffentlichkeit färbt sich gegenwärtig ein wenig negativ ein. Das liegt wohl nicht nur an dem Gestöhne über die boomenden chinesischen Textilexporte, die weltweit ortsansässige Firmen schwächen oder ruinieren. Das hätte man wissen können, als China der WTO beitrat – und man hatte davor immer auf den chinesischen Handelsbeschränkungen herumgehackt, während man jetzt nach solchen gegen China ruft. China verstört durch andere Vorgänge tiefer, und auch dem sollte Hamburg im Herbst 2006 Rechnung tragen. Eine Party – und der vorgesehene chinesische Markt/Nachtmarkt" als eine von fünf "Säulen" des Konzepts – täte das mutmaßlich nicht.

Von "Ernüchterung unter Freunden", wie die WamS am 13. März titelte (siehe Abb.) kann allerdings nicht die Rede sein. Eine Freundschaft ist schließlich kein Liebesverhältnis, und Illusionen passen auch nicht zum Hanseatentum. Ein aufgesetztes und mißverständliches "Mondfest" aber auch nicht.
 
 
 

 Im Ruhestand

Als kleines Mädchen kopierte sie in Dresden – zum Befremden ihrer gutbürgerlichen Eltern – japanische Tuschezeichnungen. Im Reichsarbeitsdienst setzte sie, mit gesteigerter Begeisterung und auf einer höheren Ebene, solche Beschäftigungen fort. Dort galt das sogar beinahe anstößig, doch ohne eine solchen "Dienst" gab es in jenen Zeiten keine Zulassung zum Studium. Eine Passion für ein Leben bildete sich aus, das zunächst zu einer 1944 abgeschlossenen Doktorarbeit bei Otto Kümmel, dem Begründer der Ostasiatischen Kunstgeschichte in Deutschland, an der Humboldt-Universität in Berlin mündete. Diese ehrte sie später mit der Goldenen Promotion.

Jetzt ist Rose Hempel die Nestorin der Ostasiatischen Kunstgeschichte, nicht nur in Deutschland. Als die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden nach der "Wende" endlich ihre so alte wie stattliche Sammlung japanischer Farbholzschnitte katalogisieren und in einem Bestandskatalog publizieren wollte, wandten sie sich an eine renommierte entsprechende Gesellschaft in den USA – mit der Bitte, ihnen einen geeigneten Bearbeiter zu nennen. Die US-Experten zeigten sich ein wenig verwundert ob der Frage: Die beste Kennerin lebe doch näher bei, in Hamburg. Rose Hempel nahm sich der Sammlung an, schon "im Ruhestand".

Rose Hempel

Am 27. März 2005 war ihr 85. Geburtstag. Für Sonntag, den 3. April, hatte das weltberühmte Kupferstichkabinett der "Kunstsammlungen Dresden" gut zwanzig Personen zu einer Geburtstagsfeier der besonderen Art eingeladen. Prof. Heinrich Geidel, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Kupferstichkabinetts, spendierte Sekt, aber dann ging es in den Studiensaal dieses herrlichen, neu eingerichteten Kabinetts – mit Blick auf die Altstadt von Dresden.

Dr. Eva Ströbel, Konservatorin der Dresdener Porzellansammlung, davor auch Volontärin am Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, hatte einige Prunkstücke herausgesucht, die zu diesem Anlaß paßten, und erläuterte die Motive in deren Dekoren: witzig und hintergründig. Die Konservatorin des Kupferstichkabinetts, Dr. Petra Kuhlmann-Hodick, setzte ihrerseits – ohne Glasschutz – einige ihrer schönsten japanischen Farbholzschnitte den Gästen zur Betrachtung vor. Jetzt aber übernahm die Jubilarin die Kommentierung, aus dem Stegreif – und natürlich merkte sie an, daß dermaßen ungeschützt durch Glasrahmen die Farben auf diesen Kostbarkeiten erst ihren wahren Zauber entfalteten. Dazu paßte auch die gesprächsweise Bemerkung eines Gastes, eines Juristen, der jetzt ein Sammler solcher Holzschnitte ist: Erst die Begegnung mit Rose Hempel habe ihm dieses Sammelgebiet erschlossen.

Prof. Dr. Veith vom Museum für Ostasiatische in Berlin-Dahlem gab, unter anderem, einen weiteren kleinen Einblick in die Intensität der Beschäftigung von Rose Hempel mit der Kunst Japans und ganz Ostasiens. Als Kustodin eines Museums war ihr, einem vernünftigen Verhaltenskodex gemäß, verwehrt, ein privates Sammelgebiet aufzubauen. Das konnte sie erst nach ihrer Pensionierung: japanische Künstleralben des 18./19. Jahrhunderts – bezaubernde Gelegenheitsarbeiten, die sie dann dem Museum in Berlin, wo sie studiert hatte, schenkte, nachdem sie den Katalog erarbeitet hatte und ihre Sammlung auch in Hamburg ausgestellt hatte.
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Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel, Direktor des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg, hielt die eigentliche und schöne, weil respektvolle und warmherzige, Rede zu diesem Jubiläum. Seit 1959 hatte Rose Hempel – nach kürzeren Anstellungen in Dresden, der Flucht "in den Westen" – die bedeutenden ostasiatischen, auch die islamischen Sammlungen des MKG betreut. Was hatte er nicht alles zu erzählen! Das war glanzvoll und anekdotenträchtig und paßte zu diesem herrlichen Frühlingstag. Er rühmte, in welcher Weise Rose Hempel die Sammlungen des MKG ausgeweitet habe, rühmte auch ihren unbestechlichen und durchsetzungsfreudigen Sinn für künstlerische Qualität. Aber dann hob er auch hervor, diese zarte Person, die nie Aufheben um ihre Person machte, habe stets junge Leute für die ostasiatische Kunst begeistern können – in aller Strenge, was die Wahrnehmungsnotwendigkeiten angehe.

Nicht im Programm vorgesehen, aber ein Zeugnis dessen: Ein junger Dresdener Künstler. entrollte vor Rose Hempel eine großformatige Kalligraphie nach einem altchinesischen Gedicht und wußte sogar, des Chinesischen sonst wohl nicht mächtig, dessen Inhalt angemessen zu übersetzen. Rose Hempel hatte ihm, dem laienhaft Interessierten, in aller gebotenen Strenge Einblicke in die chinesische Kalligraphie gegeben. Er setzte diese in seine künstlerischen Welten um, und das Museum für Ostasiatische Kunst, Berlin, zeigt gegenwärtig ein Gegenstück zu diesem Werk für Rose Hempel.

Für solche Eindrücke lohnt sich, eine Reise Hamburg-Dresden-Hamburg zu unternehmen. Rose Hempel nahm den umgekehrten Weg: Dresden-Hamburg-Dresden, denn sie lebt jetzt wieder, nach den fruchttragenden Jahren in Hamburg, wieder in ihrer Heimatstadt. Am 3. April waren Freunde aus Hamburg, Berlin und Köln, auch aus Dubai, nach Dresden gekommen, und von denen aus Japan und China kamen Grüße. Solche Feiern lassen sich heute meist nur kurzfristig vorbereiten, aber sie bedeuten mehr als ein ehrendes Beisammensein. Und wie zitierte doch Rose Hempel, die jetzt erstmals einen Spazierstock in der Hand hielt, einen alten chinesischen Weisen – so ungefähr: "Ich wandere jetzt am besten im Sitzen oder Liegen." So wandert sie unermüdlich weiter durch die Landschaften der ostasiatischen Kunst.
 
 
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