Hamburger China-Notizen: zum Anfang Nr. 33
30. August 2004
China-Hamburg jetzt und einst ChinaS jetzt und einst Notizen von einem nächtlichen Schreibtisch Notizen von einem
nächtlichen Schreibtisch
Deutsche Chinatexte
 
 

 Einige Klarstellungen – und: Ich will Dr. h.c. Jiang Zemin!

Lange schon begegnete die Uni Hamburg nicht so häufig in der überregionalen Presse, und auch lange nicht hatten sich Hamburger Politiker ihr so kräftig zugewandt, vor allem die Ex: ExEx-Bürgermeister Voscherau sprach von einem "provinziellen Sommertheater" und riet den Kritikern um den Politikwissenschaftler Michael Greven "Maul halten". Dem ExExEx-Bürgermeister von Dohnanyi galt Greven gar als "Moralhüter", der "einen Hamburger Skandal inszeniere".

Worum ging es? Der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hatte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Ehrendoktorwürde verliehen, was allein seine Kompetenz ist, und das Uni-Präsidium hatte das zusätzlich offenbar abgesegnet, wenn nicht zuvor angeregt. Begründet wurde das anscheinend mit den Verdiensten Putins um eine Liberalisierung der russischen Wirtschaft. Dem hielt Greven entgegen, auch an Beschränkungen der Demokratie unter Putins Regiment und an Tschetschenien sei zu denken. – Unstimmigkeiten bei den Abstimmungen im Fachbereich scheint es gegeben zu haben: einfache Mehrheit, Zweidrittelmehrheit oder was?.

Die Promotionsordnung der WiWis vom 17. Juni 1998 bestimmt unter der Überschrift "Außerordentliche Promotion" in § 2 mit wünschenswerter Klarheit und einigen Formulierungsschlampereien: "In Anerkennung hervorragender wirtschaftswissenschaftlicher oder sozialwissenschaftlicher Leistungen kann der zuständige Fachbereich auf Grund eines mit Dreiviertelmehrheit der stimmberechtigten Mitglieder gefaßten Beschlusses des Fachbereichsrats den Grad und die Würde einer Doktorin oder eines Doktors der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ehrenhalber (…) verleihen."

Niemand wird Präsident Putin, bei aller Wertschätzung, "hervorragende wirtschaftswissenschaftliche Leistungen" bescheinigen können, allenfalls wirtschaftspolitische. Der Fachbereichsrat hat also in eklatanter Weise gegen seine eigene Promotionsordnung verstoßen, möglicherweise auch gegen weitere Formalia. Offenbar hat ein beflissener und "innovativer" Dekan hierbei ein besonderes Süppchen gekocht, doch unsereins sollte innerhalb der Universität auch die Eigenständigkeit der bisherigen Fachbereiche respektieren. Für die künftige Verfassung der Uni Hamburg ist das allerdings kein günstiges Vorzeichen.

Der Chinarecht-Gelehrte Prof. Frank Münzel riet, in einem Leserbrief im HA am 29. Juli, mit juristischem Feinsinn: "Man prüfe doch zunächst, ob Herr Putin nicht längst den deutschen Doktorhut bekommen hat – während seiner Zeit als KGB-Agent in Dresden, von der Stasihochschule in Potsdam." Selbst wenn die ihm den Titel nicht verliehen hätte, auf diese Weise hätten die Wirtschaftswissenschaftler dem Präsidenten wenigstens forscherliche Leistungen zuerkennen können.

Inzwischen ist dieses "Sommertheater" vorüber. Präsident Putin winkte von ferne ab, wenngleich nicht endgültig – und die Wirtschaftswissenschaftler sowie die Uni-Führung sind blamiert.

Mir wäre ohnehin Chinas Ex Jiang Zemin als Dr. h.c. lieber. Zwar kann er nicht so gut Deutsch wie Putin, doch hin und wieder stimmt er ein deutsches Volkslied an, klimpert sogar auf dem Klavier. Um die Wirtschaft hat auch er sich verdient gemacht, viel weniger schießen und bombardieren lassen als Putin dazu. Viel mehr Schiffe aus China denn aus Rußland landen im Hamburger Hafen, und Jiang Zemin unterschrieb dereinst, mit Herrn von Dohnanyi, das Partnerschaftsabkommen zwischen Shanghai und der Hansestadt. Außerdem schreibt er Gedichte, und sollte bei alledem eine Petersburger Ehrendoktorwürde für Kanzler Schröder im Hintergrund gestanden haben – den hat er auch aus Shanghai, wie das abgebildete Foto aus der FR vom 31.12.2002 dokumentiert. – Da sollte der neue Dekan des FB Orientalistik, Prof. Michael Friedrich, als Sinologe zumal, sich aufgerufen fühlen! Dieser Fachbereich verleiht allerdings den Ehrendoktor nur überaus selten und mit sorgfältigem Bedacht.
Vielleicht sollten engagierte Dekane des neuen Typs sich, um solche Ordnungsverstöße wie den oben dokumentierten zu umgehen, etwas wirklich Innovatives einfallen lassen.

Dr. h.c. Schröder; aus der FR vom 31.12.2002

Kollege Friedrich hat leider anderes zu besorgen – neben "Lehre, Forschung, Bildung", für die ihm kaum noch Zeit bleiben. Abermals geriet nämlich die Uni Hamburg in diesen Tagen in die überregionalen Schlagzeilen. Ihr Hochschulsenator Jörg Dräger will ihr die Hälfte der geisteswissenschaftlichen Professuren streichen: bringen kein Geld! Das hatte der oben erwähnte ExExEx Klaus von Dohnanyi vor einem Jahr empfohlen und gleichzeitig geraten, Sinologie und Japanologie davon auszunehmen.

Hamburg rühmt sich gerne, "ein Tor zur Welt" zu sein. Spötter lästerten schon öfter, das andere Tor führe nach Winsen an der Luhe. Der gegenwärtige Hochschulsenator hat Winsen fest im Blick – nicht tadelnswert. Immerhin stammt Goethes Schreiber Eckermann von dort.

Ansonsten, niemand von den gegenwärtigen Hamburger Politikern interessiert sich für die Universität und die anderen Hochschulen, von den privaten Neugründungen abgesehen. Mit Hochschul- und Kulturpolitik ist nicht Karriere zu machen. Aber deshalb ereignet sich die Hochschulpolitik auch weitgehend nicht in öffentlich-demokratischem Rahmen, sondern in kleinen Zirkeln. Das war damals – vor hundert Jahren, als die Uni gegründet wurde – nicht viel anders. Engagierte und zukunftsorientierte Bürger setzten diese Universitätsgründung trotzdem gegen vordergründig kaufmännische Interessen durch. Sie stifteten diese Universität gleichsam – wie jetzt das Unternehmerehepaar Helmut und Hannelore Greve den Ostflügel. – Unter der Überschrift "Hamburgs Bedarf an Geist" lästerte die FAZ am 18. August über einige hiesige Befindlichkeiten.
 
 
 
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Bambusblatt Bambusblatt 36
Die Botschaften des Schreibers Hsi
 
  Gewiß hat sich dieser kleine Kreisjustizsekretär namens Hsi nicht erträumt, auf diese Weise unsterblich zu werden! Im Jahre 1975 öffneten Archäologen sein Grab, das bei dem Ort mit dem schönen Namen Shui-hu, "Dösender Tiger", bei Yün-meng (Hupei) inmitten eines kleinen Grabfeldes lag.

Bambusstreifen aus der Grabbibliothek des Kreisjustizsekretärs Xi Neben anderen Funden bargen sie dabei eine kleine Grabbibliothek, die auf 1155 Bambusstreifen niedergeschrieben war. Schon die Ausgräber erkannten, daß es sich bei ihr um einen sensationellen Fund handele. Auf ungefähr der Hälfte dieser Bambusstreifen waren Verwaltungsregeln und juristische Textes des Staates/ der Dynastie Ch'in niedergeschrieben. Beide waren durch ihre rigorose Verwaltungs- und Rechtspraxis eher berüchtigt denn berühmt.

Die weiteren Schriften waren überwiegend prognostischer Art. Auch ein kurzer annalistischer Text fand sich. In Daten zur allgemeinen Geschichte ungefähr seit dem Jahre 300 v. Chr. waren Lebensdaten einer Person, vielleicht von deren eigener Hand, eingetragen: 262 wurde Hsi geboren, 244 begann sein Dienst als Schreiber, 241 wurde er Verwaltungsangestellter seines Kreises, 235 zuständig für Strafsachen daselbst. Im Jahre 217 starb er. Diese Daten und die Texte der Grabbibliothek paßten vortrefflich zusammen. Wahrscheinlich war diese ein Teil der Handbibliothek jenes Hsi, der ihn vor dem Jenseits ausweisen sollte.

Zwar war das Rechtssystem der Ch'in berüchtigt, doch wenige Einzelheiten waren überliefert. Jetzt wurden solche, zumindest ausschnitthaft, deutlich. Einer der Texte erörtert in Frage und Antwort Rechtsprobleme: Wie ist zu urteilen, wenn jemand zusieht, wie eine Person getötet oder verletzt wird, ohne dieser zu Hilfe zu kommen. Wenn die Entfernung weniger als hundert Schritte betrug, waren zwei Rüstungen für die Krieger fällig. Unterlassene Hilfeleistung kam also teuer zu stehen. – Ein weiterer Text schildert in protokollartiger Form konkrete Rechtsfälle, vielleicht aus dem Alltag des Grabherrn:

"Ich, A, war im sechsten Monat schwanger", beginnt eine Anzeige. "Gestern stritt ich mich mit Frau B aus meinem Dorf. Wir zerrten uns an den Haaren. B warf mich zu Boden und scheuchte mich dann fort."

A verlor ihre Leibesfrucht und erstattete deshalb Anzeige. Dann nahm die Gerechtigkeit ihren Lauf. Eindrucksvoll ist, wie sorgfältig das Embryo untersucht wurde. Über den Ausgang des Verfahrens verlautet nichts, wahrscheinlich fiel der nicht mehr in die Zuständigkeit des Justizsekretärs Hsi.

In ganz anderer Hinsicht aufschlußreich ist der erwähnte annalistische Text. Sein neugieriger Leser kann sich nur darüber wundern, was darin steht und was nicht. Sogar die vielgefeierte Reichseinigung von 221 v. Chr. verzeichnet er nicht. Die genaue Analyse der Daten macht deutlich, daß dieser Hsi mit seinem Herzen offenbar an dem untergegangenen Staat Wei (vielleicht auch Han) hing. Ein ganz loyaler Beamter der Ch'in scheint er jedenfalls nicht gewesen zu sein. Vielleicht sollte seine Grabbibliothek also nicht nur seine Amtsstellung vor dem Jenseits darstellen, sondern auch einen Loyalitätskonflikt in seiner Gesinnung. – Die Abbildung zeigt das Rundschreiben eines Provinzgouverneurs an die ihm unterstellten Beamten, zu denen auch Hsi gehörte. Hsi ist ein persönlicher Name, sein Familienname ist leider nicht dokumentiert.
 
 
 
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Beamten-Sehnsucht
 
  Huang Tingjian: Songfeng ge Nicht ganz selten ist und mutet doch immer wieder als kleines Wunder an, daß ein Gedicht eines mittelalterlichen chinesischen Dichters in dessen eigener Handschrift bzw. Kalligraphie überliefert ist. Das gilt auch für das Gedicht über einen Kiefernwind-Pavillon, dessen Anfang abgebildet ist. Beide, Gedicht wie Kalligraphie, entstanden wohl im Jahre 1102, und ihr Urheber, Huang T'ing-chien (1045-1105), wird als Dichter wie als Kalligraph gleichermaßen gerühmt.
Er lehnt sich an den Berg, mein Pavillon,
von dem ich jetzt den Strom betrachte,
besagt der erste von 21 Versen zu je sieben Zeichen, mit einer Zäsur nach dem jeweils vierten. – Huang schrieb dieses Gedicht in Wu-ch'ang (Hupei), wohin er wieder einmal auf eine geringe Amtsstelle strafversetzt worden war. Dort hatte er sich diesen Pavillon als Stätte der Besinnung errichtet, und gleich ist er im Gedicht auch bei den Bäumen, die diesem den Namen gaben:
Alte Kiefern, auch die stolzen Föhren,
viele hundert Jahre alt
und von Axt und Beil verschont,
ragen in den hohen Himmel.
Ganz in der Nähe hatte auch Su Tung-p'o (1036-1101) gleichermaßen strafversetzt gelebt – und eine kurze Prosanotiz über einen Kiefernwindpavillon geschrieben. Huang sah ihn als seinen Lehrer an, denn er hatte ihn 1078 in die literarische Welt eingeführt. Beider politische Gegnerschaft zu dem rigorosen Reformprogramm des Wang An-shih (1021-1086) verband sie zusätzlich. Su war zu einer Wanderung zu seinem Kiefernwind-Pavillon aufgebrochen, als er sich ermattet fühlte, sein Ziel aber noch fern, hoch über den Wipfeln der Bäume am Berg, erblickte. Er verzichtet auf das schwer erreichbare Ziel, genießt das augenblickliche Verweilen an seinem gegenwärtigen Platz und empfiehlt dergleichen seinen Lesern als Lebenshaltung für alle Situationen, auch die schlimmsten. Vielleicht dachte Huang daran, als er seinem Pavillon diesen Namen gab. Jedenfalls gedenkt er des Su Tung-p'o in einem Vers dieses Gedichtes direkt:
Auch der vom Osthang, dieser Taoist,
weilt schon lange bei den Quellen,
reimt er, und mit den Quellen ist die Totenwelt gemeint, zu welcher Su vor einem Jahr hinabgestiegen war. Er hatte sich in einer Phase seines Lebens nach einem kleinen Anwesen "Einsiedler vom Osthang" (Tung-p'o chü-shih) genannt, und noch an zwei frühere Einsiedler erinnern Verse. Nicht ganz klar ist, ob die nächsten Verse diesen oder gegenwärtigen Freunden im Geiste gelten:
Zur Freude dieser zwei, drei Herren,
dieser höchstgeliebten Weisen,
kauf ich Wein trotz karger Mittel,
auf der Matte ihn zu trinken.
Solches Unbeschwertsein jenseits von Amt und Politik beschworen Literatenbeamte oft in ihren Versen, und mancher von ihnen, sicherlich Su Tung-p'o, war bekanntermaßen den Wein- und anderen Sinnesfreuden zugetan. Ein Ideal solch "einsiedlerischen" Lebensgenusses spricht Huang T'ing-chien in den beiden letzten Versen direkt an:
Wie könnte ich mein kleines Leben
von Fessel und Beschränkung lösen,
um auf einem Boot, mit Freunden,
lange nur herumzutreiben?
Solches sinnträchtige und zugleich ziellose Treibenlassen auf einem Kahn hatte auch Su Tung-p'o mehrfach besungen. Dieses Gedicht des Huang T'ing-chien ist einfach eine hommage an den kürzlich gestorbenen Freund und Lehrer.
 
 
 
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"Wundersame Dienerin"
 
  So nannte der bekannte österreichische Koch und Küchenschreiber Johan Lafer die bräunliche Flüssigkeit, die in jedem Chinarestaurant auf den Tischen steht: die Sojasoße. Er preist sie: "Zum Würzen von Soßen und Suppen, zum Einlegen von Fleisch und Fisch, zum Verfeinern von Salaten ist Sojasoße heute unentbehrlich. Im richtigen Augenblick eingesetzt, kann sie Wunder wirken." Wahrscheinlich meinte Lafer nicht die auf den genannten Tischen stehenden industriell gefertigten Massenprodukte.

Sojabohnen-Auslese Die echte chinesische Küche kennt unzählige Arten dieses Geschmacksverstärkers, die sich zu sieben Hauptarten gruppieren lassen: normale, scharfe, süße, saure, helle, dunkle, dazu die besonders edle Pilzsojasoße. Auch die Herstellungsarten unterscheiden sich. Meistens werden Sojabohnen (Die Abb. zeigt ihre Auslese.) in großen Fässern eingeweicht und gedämpft. Oft wird dann zerkleinertes Getreide, meistens Weizen, hinzugegeben. Diese Masse wird durch Zusatz von Schimmelpilzen wie dem Aspergillus oryzae "geimpft". Nach einigen Tagen bildet der Zusatz von Salzwasser eine Maische, die dann in Holzfässern reift – wenigstens sechs Monate, im idealen Falle auch fünf Jahre. Zusätze von Zucker und Gewürzen verändern den Geschmack erheblich.

Solche Kultur der Sojasoße haben die Europäer, seit sie diese Würzflüssigkeit kennenlernten, noch nicht entwickelt, wie sich auch die Kultur des Essigs und der Öle erst allmählich ausbreitet. Wahrscheinlich begegnete die chinesische Sojasoße zuerst den Engländern, und sogleich verwandelten sie diese, nach ihrem Geschmack, in Worcestersoße, woraus die Deutschen dann die Maggisoße entwickelten. Noch in den 1960er Jahren galt älteren Damen in den Cafés als Inbegriff kulinarischen Glücks, die Pastete Ragout fin, "den Gaumen reizen", mit einigen Tropfen der einen oder anderen zu beträufeln.

Ihr Herkommen in China läßt sich nicht mehr feststellen. Ihre Bezeichnung ist chiang oder chiang-yu, und sicher ist, daß schon im vorchristlichen China königliche Beamte für ihre Zubereitung zuständig waren. In 120 großen Tonkrügen, berichtet ein Klassiker, seien ausreichende Vorräte bereitgestanden bzw. angelegt worden. Sonst ist über diese "Dienerin" wenig Sicheres zu erfahren. Aber wer weiß, vielleicht findet sich an entlegener Stelle einmal sogar ein "Sojasoßen-Klassiker", denn solche kurzen Leitfäden gab es für viele Gebrauchsgüter.

Als erster Europäer schrieb offenbar der Jesuit Johannes Grueter (1623-1680) über sie, etwas verdrossen: "Normalerweise gibt es zwei Soßen zu den Mahlzeiten. Die erste ist eine Art Bohnenpaste, die sie folgendermaßen zubereiten. (…) Sie verwenden diese Paste statt Soße für Fleisch, und man kann sagen, daß sie ihnen das Salz ersetzt, denn sie salzen auf keine andere Weise, obwohl sie in den westlichsten Provinzen reichlich salzhaltige Brunnen haben." Auch der Salzgehalt heutiger Sojasoßen liegt stets erheblich über zehn Prozent.

Auf Indonesisch heißt die Sojasoße angeblich "Kecap". Das mag so sein, denn in südchinesischen Dialekten wird eine vergleichbare Soße, die allerdings aus Anchovis, Walnüssen, Pilzen und Bohnen bereitet wird, "koechiap" oder "ke-tsiap" genannt. Auch deren Rezeptur gelangte schon früh nach England und von da nach Amerika. Dort machte Henry John Heinz, ein Sohn deutscher Einwanderer, im Jahre 1876 daraus das Tomaten-Ketchup, das ebenfalls ein Klassiker westlicher Industriekulinarik wurde. Die alte chinesische Kochkunst hat dem Westen mancherlei Anregungen gegeben. Ob hier aus solchen Anregungen immer das beste gemacht wurde?
 
 
 
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Freundliche Weißwäscherei
 
  Mehr als die Züge des Gesichts fällt bei diesem Porträt einer Dame ihr reicher Perlenschmuck auf. "Sie besitzt eine unglaubliche Fülle von Perlen, denn Perlen sind ihr bevorzugter Schmuck – und außerdem das Juwel ihrer Dynastie." Diamanten besitze sie nur wenige, europäische Schmuckstücke ebenfalls kaum, wohl aber reichlich Jade, "doch die ist in China billiger als sonstwo."

Die Rede ist von Tz'u-hsi (1835-1908), der Kaiserinwitwe, welche die letzten Jahrzehnte des dahinsiechenden Kaiserreiches unter der Herrschaft der Mandschu-Dynastie prägte. "Sie hat die Seele eines Tigers in dem Körper einer Frau", hatte die Londoner "Times" über sie geschrieben, denn neben Weltfremdheit wurde ihr alles mögliche zugeschrieben, von rabiatem Machttrieb bis zum politischen Mord.

"Sie trat so einfach ein und so unauffällig, daß ich auf den ersten Blick nur eine bezaubernde kleine Dame mit einem strahlenden Lächeln wahrnahm. (…) Mir fiel die Vorstellung schwer, daß diese freundlich blickende Dame, die so bemerkenswert jung aussah mit ihrem gewinnenden Lächeln …" eben dieses berüchtigte Scheusal sein sollte.

Das schreibt Katherine A. Carl (1862-1938), eine damals bekannte und recht resolute amerikanische Malerin über ihre erste Begegnung mit der Kaiserinwitwe, am 5. August 1903. Im April dieses Jahres, als sie gerade in Shanghai weilte, erreichte sie über den amerikanischen Gesandten in Peking eine Anfrage aus der Verbotenen Stadt, ob sie nicht ein Porträt der Kaiserinwitwe anfertigen wolle. Am Ende werden das vier sein, und Katherine Carl weilte, komfortabel ausgestattet und honoriert, einige Monate in der Umgebung der Kaiserinwitwe.

Eine Kuriosität ist dieses Bild (abgebildet ist nur ein Ausschnitt), das bei der Weltausstellung 1904 in St. Louis im US-Pavillon gezeigt wurde, in jeder Hinsicht. Diese moderne Malerin malte Tz'u-hsi nämlich nicht in ihrem eigenen Stil, sondern in dem der alten Kaiser- und Kaiserinnenporträts, bei denen es auf die Insignien von Macht und Herrschaft mehr ankam als auf das Antlitz, das oft maskenhaft erscheint. Wie eine 68jährige sieht die Herrscherin jedenfalls nicht aus, aber sie nahm auch Einfluß auf zahlreiche Details ihrer Darstellung.

Katherine Carl veröffentlichte über ihre Eindrücke in der Verbotenen Stadt ein Buch von 306 Seiten unter dem Titel "With the Empress Dowager of China". Im Stil bester Boulevard-Berichterstattung rechtfertigt sie diesen Stilbruch: Zwar sei ihr bewußt, daß in China nie ein öffentliches Wort über die Persönlichkeit von Herrschern und ihrer Umgebung geäußert wurde, doch über sie und ihren Umgang mit dem "Alten Buddha", wie Tz'u-hsi ebenfalls gescholten wurde, seien so viele falsche Gerüchte in Umlauf, daß – eben: Jetzt rede ich!

Eine liebenswürdige Weißwäscherei ist das, doch noch heute liest sich das Buch mit Gewinn und Vergnügen. Wer kann sich schon vorstellen, wie – von der großen Politik abgesehen – die Alltage im Kaiserpalast verliefen? Unzählige kleine Einblicke in diese bietet Katherine Carl – so, wenn sie in wenigen Sätzen schildert, wie die betagte Tz'u-hsi das Heilige Pflügen mit einem weißen Ochsen, ein uraltes Frühlingszeremoniell, bewältigt oder wie sie mit dem jungen Prinzen Adalbert von Preußen beinahe schäkert. Im Umgang mit Männern hatte das anwesende Diplomatische Corps sie noch nie so locker gesehen.

Auch aus anderen Quellen ist inzwischen bekannt, daß Tz'u-hsi nicht so modernisierungsfeindlich war, wie oft dargestellt. Chinesische Würdenträger, die im Ausland waren, hatten ihr als Präsent Autos mitgebracht. Das Problem dabei war, daß der Chauffeur, wie ein traditioneller Wagenlenker, zu stehen hatte und daß seine Position zugleich niedriger als die der Kaiserinwitwe sein mußte. Sie war so neugierig auf dieses Gefährt, daß sie auf diese Riten verzichten wollte, doch ihre Höflinge gestanden ihr nicht einmal eine Fahrt von einigen Metern zu. Die Unfallgefahr sei zu groß, lautete die Ausrede. – Katherine Carl zeigt sich jedoch überzeugt, daß der Unternehmungsgeist der Tz'u-hsi sich durchsetzen werde.
 
 
 
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Liebhaber der Tuschsteine
 
  "Die Menschen lieben alle möglichen Dinge" beginnt Mi Fu (1051-1107) sein Yen-shih, "Geschichte der Tuschesteine". Beinahe scheint er sich dafür entschuldigen zu wollen, daß er sich mit diesem Gegenstand auseinandersetzt. "Wenn man aber jemanden bewegen kann, davon abzugehen, dann hatte er sich nicht wahrhaft darauf eingelassen." Dieses "davon" meint eine solche Liebhaberei. Mi Fu kannte ein Wort wie Hobby nicht, aber solche Steine zum Anreiben der Tusche waren schon länger als ein Jahrtausend für jeden Schreiber ein unerläßlicher Gebrauchsgegenstand – und unterschiedlichste Materialien und Gestaltungen hatten diese Schreiber dafür gefunden.

Mi Fu war einer der herausragenden Maler seiner Zeit, ein beachtenswerter Dichter dazu, und mit Malerei und Kalligraphie setzte er sich auch theoretisierend auseinander, wie mit dem Tuschstein. Er war, seiner einleitenden Rechtfertigung ungeachtet, nicht der erste, der sich mit Tuschsteinen beschäftigte, zitiert ältere Texte, darunter ein Yen-p'u, "Register der Tuschsteine", von Su I-chien (958-996). Auch einen kurzen Essay von Ou-yang Hsiu (1007-1072) zu diesem Thema dürfte er gekannt haben.

Von den 28 Abschnitten des Yen-shih sind die meisten der Charakterisierung von Tuschsteinen aus bestimmten Gegenden gewidmet, deren Felsen offenbar gutes Rohmaterial bereitstellten. Mi Fu beurteilt diese Steine meistens nach der Qualität der Tusche, die sie hervorbringen, und nach der Dauer ihrer Gebrauchsfähigkeit. Sogar über Tuschsteine aus Korea weiß er: "Ihre Struktur ist dicht, sie klingen hart, doch sie bringen die Tusche leicht hervor. Ihre Farbe ist dunkelgrau, mit Weiß dazwischen. (…) Erst nach langem Gebrauch versiegen sie."

Tatsächlich scheinen Tuschsteine durch häufige Nutzung ihre Eigenschaften zu verändern, wovon dann auch die Leichtigkeit des Anreibens der Tusche und deren Qualität berührt werden. Am höchsten schätzte Mi Fu wohl Tuschsteine aus Jade: "Sie bringen in reicher Fülle eine Tusche hervor, die Glanz hat." Skeptikern angesichts solcher Wertschätzung begegnet er: "Ich habe mir selbst einen Tuschstein aus grüner Jade angefertigt."

Tuschstein aus der Sammlung von Mi Fu Die längsten Abschnitte stehen am Ende dieser kleinen Schrift. Sie tragen die Überschriften Hsin-p'in, "Die Wesensarten (der Tuschsteine)", und Yang-p'in, "Die Arten (der Tuschsteine)". Hier bietet Mi Fu auch einen gerafften Überblick über die Qualität von Tuschsteinen seit dem 3./4. Jahrhundert.

Sammler von Kunsthandwerk, von Gemälden und Kalligraphien, auch von seltenen Steinen, hatte es bereits in früheren Jahrhunderten gegeben. In der frühen Sung-Zeit beginnt jedoch ein beinahe wissenschaftliches Interesse an solchen Dingen – die antiquarische Liebhaberei für Altertümer, sogar für die Pflanzenwelt. Katalogartige Werke werden von solchen Liebhabern und Sammlern geschaffen.

Dabei zeigt Mi Fu eine besonders umsichtige Art des Vorgehens: "Alle Tuschsteine, die ich klassifiziert habe, sah ich mit eigenen Augen und habe sie immer wieder benutzt. Zwar habe ich noch von vielen anderen gehört, doch diese verzeichne ich nicht. Alle Tuschsteine aus dem Altertum, nehme ich an, waren schön. Warum sie nicht verlorengegangen sind? Wer solche Dinge nicht liebt, der wirft sie nach Gebrauch fort. Wenn sie aber schon lange unter den Menschen in Gebrauch waren, dann befinden würdige und einfache Menschen sie gleichermaßen als gut. Deswegen werden sie weitergegeben."

Die Tuschstein-Sammlung des Mi Fu muß stattlich gewesen sein. Nicht wenige aus ihr wurden bis heute "weitergegeben" – eine Kostbarkeit für jeden Liebhaber. Der abgebildete Tuschstein befand sich einst in seiner Sammlung.
 
 
 
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Betrunkene Fische?
 
  Jetzt prangen seine Blüten – die meisten purpurviolett, andere weiß – wieder an sonnigen, trockenen Plätzen. Sommerflieder heißt dieser Strauch, der über drei Meter hoch wird, weil seine Blütenrispen, bis zu 30 cm lang, von ferne an Flieder erinnern. Noch schöner klingt ein weiterer Name: Schmetterlingsstrauch. Er lockt diese Zauberflügler in besonderer Weise an, und dutzendweise saugen sie manchmal den Blütennektar.

Der wissenschaftliche Name des Schmetterlingsstrauches klingt weniger poetisch, wenn nicht unverständlich: Buddleja davidii. Von den gut hundert Arten der Gattung Buddleja stammen viele aus China, vor allem die davidii.

Der Gattungsname Buddleja bezieht sich auf Adam Buddle (1665-1715). Als der schwedische Botaniker Carl von Linné (1707-1778) die Pflanzenbezeichnungen systematisierte, wollte er diesen durch die Benennung für seine bahnbrechenden Werke "Catalogue of English Plants" von 1670 und "Historia Plantarum", das von 1684 bis 1704 erschien, ehren. Buddle kannte den Schmetterlingsstrauch noch nicht.

Buddleja davidii

Pater Armand David (1826-1900), ein Franziskaner, kannte ihn jedoch sehr wohl. Im Auftrag seines Ordens wurde er 1862 nach China entsandt, widmete sich aber nicht nur seinen Ordenspflichten, sondern sammelte auf ausgedehnten Reisen, vor allem nach Westchina, auch Pflanzen und erkundete die Tierwelt. Er sollte auch Materialien für ein naturgeschichtliches Museum in Paris zusammentragen. Das tat er sehr erfolgreich. Auf ihn bezieht sich das "davidii" im lateinischen Namen des Schmetterlingsstrauches, den er im Jahre 1869 entdeckte und über den er wohl ein Herbariumsblatt anlegte.

Den ersten Strauch bzw. Samen brachte der Pflanzenjäger Ernest Henry Wilson (1876-1930) nach Europa, im Jahre 1902. Drei Jahre lang war Wilson, der später "Chinese Wilson" genannt wurde, in China unterwegs gewesen, und er entdeckte aberhunderte Pflanzen für Europa. Über eine Begegnung mit dem Schmetterlingsstrauch schrieb er später, in einer Aufzeichnung über das nordwestliche Ssechuan: "Überall in den Niederungen und an den aufgegebenen Ackerflächen bot der Sommerflieder einen wunderbaren Anblick – tausende Büsche, jeder mit einer Fülle von purpurvioletten Blüten, erfreuten das Auge von allen Seiten her."

Die chinesische Tradition hat die Gattung Buddleja kaum beachtet. Sie hat dort den Namen Tsui-yü-ts'ao, "Kraut der betrunkenen Fische", auch yü-wei-ts'ao, "Kraut der Fischschwänze", was sich wohl auf die Gestalt der Blütenrispen bezieht. Der große Pflanzenkenner und Pharmakologe Li Shih-chen wußte schon in der Ming-Zeit, dieses "Kraut der betrunkenen Fische" sei im Süden sehr zahlreich. Er erklärt, die Fischer dort "vergifteten" mit den Blüten und Blättern die Fische, die anscheinend vor dem Dahinscheiden taumelten – wohl eine besonders einfallsreiche Form des Fischfangs. Er rät, man solle den Schmetterlingsstrauch nicht an den Rand von Gewässern pflanzen. Solche Standorte liebt dieses Gewächs ohnehin nicht. – In der chinesischen Poesie und Kunst hat der Schmetterlingsstrauch anscheinend keinen bemerkenswerten Eingang gefunden.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs bemerkten Pflanzenkenner in England erstaunt, daß dieser vor allem auf Trümmerflächen gedieh, die durch deutsche Luftangriffe geschaffen worden waren. Seither breitet er sich als Gartenstrauch auch in Deutschland stark aus – wegen der Blütenpracht und der Schmetterlinge. Naturschützer sehen dieses Vordringen nicht ganz gerne, auch wegen seiner Samenfülle: ca. drei Millionen je Strauch. Sie befürchten eine Beeinträchtigung der heimischen Pflanzenwelt, obwohl negative Einflüsse noch nicht recht bekannt sind. Und was heißt schon heimische Pflanzenwelt, angesichts aller anderen Importe. – In diesem Sommer 2004 gibt es, zumindest in Hamburg, keine Schmetterlinge, nicht einmal an diesem schönen Strauch.
 
 
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 Urlaubsfreuden: Gullydeckel

Im September wird es in der ChinA sehr ruhig zugehen. Fast alle der in ihr Beschäftigten werden auf Reisen sein. Die einen werden, einige Bücher im Gepäck, auf einer stillen Nordseeinsel Entspannung suchen. Mehrere werden durch Chinas belebtere Straßen schlendern. Wieder andere werden, wo auch immer in der großen weiten Welt, den Zeugnissen des kulturellen Erbes ihr Augenmerk widmen. Dann gibt es auch solche, die es zu den Lachsen in den einsamen norwegischen Fjorden zieht.

Auch der Berichterstatter geht auf Reisen. Die genannten Urlaubsfreuden allerdings vermag er nicht zu teilen. Was soll ihm norwegischer Lachs ohne ausreichend Schnaps, was der Nordseestrand, den ihm der Wind in die Augen bläst, was die aufgetürmten Steine der Inkas oder frühkatholischer Baumeister! Er streift lieber mit gesenktem Blick durch die schmalen Gassen möglichst abgelegener Kleinstädte. Seine Urlaubsfreuden sind Gullydeckel.

Gullydeckel "Türen zur Unterwelt", "Gußeiserne Ikonen" und ähnlich wurden diese Relikte einer Alltagskultur, die noch gar nicht so alt ist, genannt. Sie stehen für eine Modernisierung der Städte, deren Daten sich an ihnen meistens genau ablesen lassen. Die Motive, mit denen sie häufig geschmückt sind, lassen zusätzlich etwas von dem Stolz ihrer Urheber darüber ahnen, daß sie endlich eine städtische Kanalisation anlegen oder erneuern konnten. Gußeiserne Blätter zu Stadtgeschichten sind das!

Die Gemeinschaft der Gullydeckel-Freunde ist noch klein. Einen Verein haben sie anscheinend noch nicht gebildet, und auch die Internationalisierung ihrer Studien läßt zu wünschen übrig, ebenso die Interdisziplinarität ihrer Erkundungen. Einige Internetseiten existieren bereits, doch es fehlt an einem Austausch der Forschungsmaterialien.

Dem könnten demnächst vielleicht die eine oder andere "Ich AG" oder "Hartz IV" abhelfen. Eine noch unbeachtete Geschäftsidee wäre, von solchen verzierten Deckeln authentische Wiedergaben in der altchinesischen Technik der Abreibung zu gewinnen. Nicht nur Gullydeckel-Freunde würden diese sammeln, sondern sehr schnell würde sich ein echter Liebhabermarkt bilden. Was wird nicht alles gesammelt und was sind schon Telefonkarten oder steinzeitliche Pfeilspitzen gegen Gullydeckel-Abreibungen! Die ersten Abreibungen haben die Gullybegeisterten wohl schon genommen, sie nennen sie Frottagen.

Hier und da und an einem Sonntagmorgen ließe sich wohl auch ein Gullydeckel klauen und die Freveltat durch ein Warndreieck kaschieren. Über kurz oder lang ist nämlich ein internationales Gullydeckel-Museum unerläßlich: reiche Arbeit, auch Lohn und Brot für engagierte Nachwuchswissenschaftler. Dem Vernehmen nach fördert eine große wissenschaftliche Stiftung in Deutschland ein Projekt über die Anfänge der chinesischen Demokratie in der Chou-Zeit, also im 1. Jahrtausend v. Chr. Alles was recht ist, da haben Gullydeckel erheblich mehr Substanz!

Manche Gullydeckel sind schon heute berühmt, auch wenn sie noch ganz jung sind. Das gilt, zum Beispiel, für 70 in Shanghai. Als Mitte Juli 2004 ein Showrennen die Shanghaier schon einmal auf einem Stadtkurs auf den kommenden Formel 1-Circus einstimmen sollte, flogen einige von den 70 den Rennfahrern um die Ohren. Die Stadtverwaltung hatte sie lediglich mit Holzpflöcken verkeilt, während die Sicherheitsstandards ein Verschweißen verlangen. Offenbar hatte sie die Zugkräfte eines hochbeschleunigten Rennwagens unterschätzt. – Vielleicht entdeckt der Berichterstatter ja noch einen dieser Holzpflöcke in situ. Ein Foto davon würde zu einer Ikone aller Gullydeckel-Freunde werden!
 
 
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