Hamburger China-Notizen: zum Anfang Nr. 14
21. Dezember 2001
China-Hamburg jetzt und einst China-Hamburg
jetzt und einst
ChinaS jetzt und einst Notizen von einem nächtlichen Schreibtisch Deutsche Chinatexte
 
         
 

Ein Vorweihnachtsspaziergang durch HH-Chinatown

Beinahe möchte man sagen: Wenn ihnen nichts mehr einfällt, dann fällt ihnen China ein. - Ende November legte die Unternehmensberatung McKinsey eine vielbeachtete Studie zur gegenwärtigen Situation und zum künftigen Wohlergehen der Freien und Hansestadt, mit Perspektive auf das Jahr 2120, vor und riet darin, daß HH den Blick auf seine Chinakompetenzen fokussieren solle. Da titelte das "Abendblatt" am 28. November zukunftsdrängend: "Hamburg braucht ein Chinatown". In der neu entstehenden Hafen City möge diese angesiedelt sein, und eine Skizze zeigte auch schon, was alles dazugehören soll: ein chinesischer Kindergarten zum Beispiel, Luxuswohnungen für bevorzugt chinesische Führungskräfte, ein First Touch Down Base, ein Inkubator/Accelerator, ein Kulturzentrum und ein Kino ... nein, nicht ein Kino, sondern ein Kino-Center, obwohl die HH-Kinos schon jetzt fast pleite sind. - Eine systematische Zusammenführung und Darstellung der HH Chinakompetenzen erscheint tatsächlich als sinnvoll, ob mit oder ohne Chinatown, jedenfalls ohne solche Aufgeblasenheiten.

Der Müßiggänger, der auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken durch HH schlenderte, begegnete am 14. Dezember reichlich China, jenseits der Wirtschaftsunternehmen, original oder angeeignet. Manchmal sah er derlei alle paar Schritte: nahe der Eppendorfer Straße zunächst das "Institut für chinesische Akupunktur", gleich dahinter das Restaurant "Lotosblüte", und dann war er am Ziel, dem "Feng-Shui-Center Zum Goldenen Fisch". So heißt es tatsächlich und hielt für den Sucher nach Weihnachtsgeschenken vor allem "Gold- und Silberschmuck mit der Symbolkraft des Feng Shui" bereit. Diese Kollektion sei eine "Symbiose ästhetischer, energetischer und heilender Aspekte", und der dabei verarbeitete Turmalin wirke als "Transmitter auf das den Körper umgebende Schwingungsfeld".

five elements Der vorweihnachtliche Flaneur fühlte sich nicht in Schwingungen versetzt und eilte zurück zum Eppendorfer Baum 47, wo unlängst das "Five Elements" eröffnet hatte - für Wellness-Kost, wie es hieß. Neben Pfefferquark mit Erdbeerkompott für 3 Mark 81 stand auf der schmalen Speisekarte Grundchinesisches wie "Wrap Caesar" (Hühnchenbrust mit Römersalat und Kapern) für 4.60 und Tomate mit Basilikum-Mousse. Er sah, daß fünf Farben den Imbiß zierten und las: "Die Kräfte von Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser werden von uns in schmackhafte, vitalisierende Rezepte umgesetzt. (...) Und wer alle 5 (d.h. Elemente) beisammen hat, erreicht was er will." Das wollte er aber gar nicht, auch nicht Erde verzehren, in welcher Form auch immer, sondern nur ein Weihnachtsgeschenk erstehen.

Er floh in das entfernte Thalia-Kaufhaus für Bücher auf der Spitalerstraße: mehrere Stapel mit Chinesischem präsentierten sich dort, Koch- und Orakelbücher, auch die neue Schmonzette von Amy Tan. Beim Hinausgehen überlegte er, ob er sich Karten für den Film "Kiss of the Dragon" oder den "Grossen Asiatischen Circus leisten" solle. Letzterer hatte geworben: "Unter dem (!, schönstes Verona-Deutsch) blauen Himmel weiter Steppen versetzt die Zuschauer die 'Ode an die Mongolei.'" - Neben dieser Ode kommen auch die Xi'an-Krieger vor, und eine junge Gongfu-Dame verprügelt fünf Kerle: zu schön!

Dann fiel ihm trotz solcher Verlockungen sein alter Bekannter Shan Fan ein, der sich seit 15 Jahren in der HH-Kunstszene tummelt. Dessen jüngster Streich war, daß er als Dozent der "Design Factory" seinem Kurs, zu dem auch weitere Chinesen gehörten, das Thema "Erotik" aufgegeben hatte. Die Ergebnisse präsentierte das "Erotic Art Museum", nahe der Reeperbahn, in seinem Treppenhaus. Zwar hatte noch niemand Shan Fan und Erotik in Verbindung gebracht, aber wer kennt schon solche Geheimnisse? Die angehenden Designerinnen und Designern könnten ihre Inspiration auch aus anderen Quellen bezogen haben, vielleicht gar den eigenen. - Ein paar "Pussy cat"-Basteleien waren zu sehen und lieblos hingepinselte, aber bedeutungsgeladene Bilder von Brötchen, Morgenschlapppen und ähnlichem. Ein künftiges Design-Genie hatte 49 (!) Taschentücher übereinander gehäuft und erklärte dazu: "Und die anvisierte Umsetzung des Konzeptes als Bahnhofsabschiedswinkelement deutet auf eine Lebenssituation hin, die absolut betrachtet im gleichen Maße erotische Qualitäten trägt wie ein Orgasmus." Ja, absolut betrachtet! Gerührt griff der Flaneur nach seinem Winkelement in der linken Hosentasche und entfernte den Körpersaft aus seinen Augen.

Apropos, Schlappen. Auch in einem zweiten Feng-Shui-Shop fand der Müßiggänger die gerühmten Feng-Shui-Schlappen für 129 Mark nicht. Sein Lieblingsblatt, die "ZEIT", hatte sie empfohlen: "Allein die intensive Farbe zeigt Wirkung, wenn man mit den Straßenschuhen den Alltag abgestreift hat. (...) Noch besser als Farbe und Form ist aber der Duft von Veilchen, den sie beim Tragen verströmen." So schön ist das "Leben", wie seit geraumer Zeit der Teil der "ZEIT" heißt, der solche Unerläßlichkeiten für Alltagsgenüsse vermittelt.

ling jian: buddha Schnell weg und an den Mittelweg 164, zur Galerie Lochte! Diese stellt neue Arbeiten von Ling Jian aus, der sich ebenfalls schon seit 1987 in der hiesigen Kunstszene tummelt. Er weilte unlängst in Tibet und erfuhr sein Heil: "Nur wenn ich (...) die Menschen dort sehe, dann kann ich z.B. den Wunsch nach Unsterblichkeit wirklich fühlen. Ich glaube, das Gefühl ist die wichtigste Basis für meine Kreativität." Er malt jetzt Mondgesicht-Buddhas und karatige Nackte, hat offenbar sein Paradies gefunden.

Da blieben nur der Rückweg und eine letzte Station, Rothenbaumchaussee 65: "Chinesische Träume" hatte die Anzeige verheißen. Zu sehen waren allerdings bloß ein paar chinesische Kleinmöbel, wuchtige Truhen, beliebige Stoffe und einige teure Blätter mit tibetischen Gebetstexten.

Eine Menge China-Schnickschnack konnte der gelassene Flaneur in Hamburg allein an einem halben Nachmittag genießen. Danach beflügelte ihn die Aussicht auf McKinseys Chinatown am Hafen. Das wird eine herrliche Mischung zwischen Disneyland und MacDonald's werden, und mit dem vorgesehenen "virtuellen China-Marktplatz"!

Nach Auskunft des Statistischen Landesamtes leben (Stand 31. 12. 2000) in Hamburg 2.496 Chinesinnen und Chinesen aus der VR China und 633 aus der Republik China auf Taiwan. Alle anderen, denen der Flaneur begegnete, sind wohl ebenso virtuell wie dieser Marktplatz der Zukunft.
 
 
 

Lu Ting und die Alten Holländer

Würdige ältere Herren, darunter Alt-Bürgermeister Dr. Henning Voscherau, waren zugegen, als am Abend des 23. November im "Atelier Mensch", Fischmarkt 12, eine Ausstellung eröffnet wurde, die noch bis Weihnachten zu sehen sein wird. Die bunte Gesellschaft, die sich in dem kleinen Ausstellungsraum drängte, ließ nur mühsam eine Annäherung an die Bilder zu. Manchmal verstellten auch ansehnliche junge Damen den Blick. Auch die gehören zu einer Vernissage.

"Lu Ting: Shanghai - Ölmalerei. Romantische Impressionen aus China und Stilleben" ist der Titel dieser Ausstellung. Ein paar Blicke auf die Kanäle von Su-chou, auch Dunstbilder (nach William Turner) vom Huang-p'u in Shanghai, vor allem Stilleben, vorzugsweise mit Früchten. Lu Ting (*1956 in Shanghai) hat bisher vor allem in Singapur ausgestellt, zählt aber auch in China zu den führenden "Experten" in der Ölmalerei. In Singapur hat er den Spitznamen "der Obstmaler".

Lu Ting beherrscht das Genre der Stillebenmalerei in meisterhafter Weise. Vielleicht waren die Alten Holländer im 17. Jahrhundert seine Vorbilder. Auf den ersten Blick schienen seine Bilder solche alten zu kopieren, denn chinesisches Porzellan zierte schon damals holländische Bürgerstuben und Stilleben. Sobald sich ein Bild von Lu Ting genauer betrachten ließ, wurde jedoch sichtbar, daß es ganz aus chinesischen Gegenständen zusammengesetzt war - und manches erinnerte dann an Details aus den Konkubinendarstellungen der Hofmaler in der Mandschu-Zeit.

lu ting

Beide, die Alten Holländer und diese chinesischen Hofmaler, hatten in ihre Stilleben tiefere Bedeutungsebenen versenkt, die sich dem Betrachter erst allmählich erschließen - vorausgesetzt, er weist einige Belesenheit in diesen kulturellen Traditionen auf. Leider erlaubte das Gedrängele nicht die Auskunft, ob das auch für die Bilder von Lu Ting gilt. Der Galerist rühmte jedoch ihre handwerkliche Perfektion - und damit hatte er recht. Altmeisterlich erscheint diese geradezu.

"Diese junge Kunst sieht aber ziemlich alt aus", meinte einer dieser älteren Herren, Honorargeneralkonsul RA Hans-Bernd Giesler, Präsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft. "Die Kunst bei mir zu Hause ist viel jünger." Er und seine Gattin haben nämlich eine stattliche Sammlung europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts zusammengetragen. "So ist das eben", lästerte der Spötter, "alte Leute in HH sammeln junge Kunst und die jungen Reichen in Singapur alt aussehende."
Währenddessen blickten die jungen Damen über ihre Sektgläser hinweg und musterten einander angelegentlich bei einer Plauderei, doch kunstverständig waren sie überdies.

Die chinesische Ansprache des Künstlers verstanden außer dem anwesenden VR-Generalkonsul Chen Jianfu wohl nur noch drei, vier andere in diesem Ausstellungsraum. Nicht viel mehr waren es, die der -sehr zusammenfassenden- Übersetzung durch eine kleinstimmige Chinesin folgen konnten. Vor allem hatte Lu Ting gemeint, daß er der europäischen Kunst sehr viel verdanke und daß er gerne und öfter in Europa weilen möchte. - Die Preise seiner Bilder bewegen sich in den Bereichen von mehreren Tausenddollar-Scheinen. Ob das die Erfüllung seines Wunsches beflügeln wird?
 
 
 

Chinesisches Kulturfestival

Das chinesische Mondfest war schon einige Wochen vorüber. Dessen traditionelle Stimmung jedoch, die durch die schwärzeste Nacht des Jahres geprägt ist, in welcher allein das dunkle Yin herrscht, paßte gut zu dem 25. November, an welchem des Mondfestes noch einmal öffentlich gedacht wurde. Der Himmel war düster, und der Regen nieselte fein, und passend dazu war auch noch Totensonntag, als sich Mitglieder der Hamburger chinesischen Gemeinschaft mit deutschen Freunden zu dem alljährlichen "Chinesischen Kulturfestival" trafen. Wie früher fand es auch in diesem Jahr im Pädagogischen Institut der Uni HH, in dessen Hörsaal sowie den Vorräumen, statt, und diese Umgebung eignete sich auch gut hierfür.

Deutsche und chinesische Texte, Gedichte und Lieder, auch einige Betrachtungen hierzu trugen die chinesischen Laienkünstler bei dieser Gelegenheit vor. Neben Solisten und Solistinnen war auch der Chinesische Chor angetreten. Das waren schöne Stimmen, die sangen oder rezitierten, auf Deutsch und auf Chinesisch, und das Programmheft, welches unter anderem die vorgetragenen Texte dokumentiert, war in einem wunderschönen Literarischen Chinesisch geschrieben. Auch dessen Lektüre ist Jahr für Jahr ein Genuß.

Die eigentliche Bestimmung des traditionellen Mondfestes, die Überwindung der Yin-Düsternis durch das Handeln des Menschen herbeizuführen, kam ebenfalls nicht zu kurz. In dem geräumigen Vestibul vor dem Hörsaal, das ebenso wie dieser schön geschmückt war, hatten tüchtige Chinesinnen einige Stände aufgebaut - und dort ging es beinahe zu wie auf einem chinesischen Nachtmarkt. Am stärksten belagert war natürlich die kleine "Garküche", die etliche Leckerbissen feilbot. Unter kräftigen Zurufen und mit ebenso kräftigen Bewegungen der Hände wurden die Schalen gefüllt und die Eßstäbchen darauf geknallt, und auch die Gäste ließen es nicht an den unterschiedlichsten lautlichen Äußerungen der Lebens- und Essensfreude fehlen. Da war jedenfalls nichts von der Verdrossenheit zu spüren, mit welcher unlängst ein deutscher Lästerjournalist die traditionellen Mondkuchen, die zum Mondfest gehören, bedacht hatte: Harald Maas in der "Frankfurter Rundschau" vom 29. September. Er schrieb:

"Glücklich ist, wer nur die traditionelle Rote-Bohnen- und Eigelb-Masse oder die Lotussamen-Füllung erwischt. Mit etwas Tee lässt sich die klebrige Pampe dann noch von den Zähnen entfernen. Bei der gezuckerten Schweinefleisch-Füllung oder den (!) Haifischflossen-Meeresfrüchte-Mix (ebenfalls gesüßt) hilft nur noch, unauffällig auf die 'cesuo' (Toilette) zu entfliehen."

Da meint der müßige Flaneur, der sich vor Beginn der feinsinnig literarisch-musikalischen Veranstaltung dieser lebendigen Küchenszene und und ihres Krachs erfreute, auch des unbefangenen Tollens einiger Kinder, daß dieser Verdrießling nie solche Mondkuchen zu kosten bekam, wie sie generationenlang als Familienrezept überliefert wurden. Oder aber der Mondfest-Köstlichkeiten solcher "Bäcker" dereinst, zu denen die Mitglieder von "Mondkuchen-Gesellschaften" das ganze Jahr über immer wieder einige Käsch hinbrachten. Das war ein zinsloses Kapital für den Bäcker, aber dafür mußte er dann auch so viele Mondkuchen bereitstellen, wie gewünscht. - Ist denn denkbar, daß unsere chinesischen Freunde für die Aussicht auf solche trockenen Kümmerlinge, wie Maas sie kennt, zinslos Kapital investiert hätten?

Die Erlöse aus dem Verkauf der Leckereien beim "Kulturfestival" dienten der Afghanistan-Hilfe. Generaldirektorin Agnes Hwa-yue Chen vom Taipeh-Büro Hamburg war zugegen, auch Cheng Ming-shih, der Leiter von dessen Presseabteilung, hatte sich das trotz seines Urlaubs nicht nehmen lassen. Schade war nur, daß dieses schöne Fest, das besinnlich und lebensfroh zugleich wirkte, nicht mehr deutsche Gäste angezogen hatte. An der Öffentlichkeitsarbeit hierfür ließe sich im nächsten Jahr sicher einiges verbessern.
 
 
 

Schöne Aussichten

china wochen Am 27. November 2001 traf sich in einem der reich geschmückten Sitzungszimmer des Rathauses im Regierungsflügel eine Runde von knapp dreißig HH China-Experten. Das war die vierte Begegnung dieser Art, und diesmal sollte es Ernst werden. Für den Herbst 2002 sind wieder Hamburger "China-Wochen" angesagt, die dritten seit 1988, und da die Eröffnung auf den 17. September 2002 festgelegt ist, müssen derweil die Programme festgelegt werden. Viel war da zu besprechen.

Zuvor hatten die Sitzungsteilnehmer jedoch Gelegenheit, einmal über den gerade eröffneten "historischen" Hamburger Weihnachtsmarkt zu schlendern: kunterbunt das Gemisch der Stände, auf den ersten Blick. Sogar einen Schmied sah man dort sein Werk verrichten, und einige Verkäufer in den Ständen hatten sich in altertümlich erscheinende Gewänder gehüllt. Das wäre schon alles gewesen, weshalb dieser Markt "historisch" genannt werden dürfte - wenn da nicht noch etwas anderes wäre: An einem Drittel der aufgebauten Stände und Hütten ließen sich Bratwürste erstehen und im Stehen verzehren, gelegentlich auch im Sitzen. Und da diese Delikatesse seit Jahrzehnten ein unerläßlicher Bestandteil aller Hamburger Straßenmärkte, Alstervergnügen und sonstiger Volksbelustigungen ist, darf dieser Weihnachtsmarkt wahrlich historisch genannt werden.

Noch ist nicht klar, ob es bei den "China-Wochen" so etwas wie einen chinesischen Markt geben wird, bei dem dann wohl auch Gerichte von anspruchsvollerer Kulinarik gereicht werden würden. Sonst aber zeichnet sich eine Fülle von überaus interessanten Veranstaltungen ab, die Hamburgs Ruf als Metropole deutscher Chinakompetenz deutlich sichtbar machen sollten - auch in der Auseinandersetzung mit dem sich mühenden Berlin, von Hannover und Weingarten ganz zu schweigen. Die Partnerstadt Shanghai wird in mancher Hinsicht im Mittelpunkt stehen, und Rückkehrer von dort wußten zu berichten, daß die Hamburger Kulturtage dort ein strahlender Erfolg gewesen seien.

Soviel sei aus dem Programm der bevorstehenden China-Wochen schon einmal verraten: Der "Chor der Shanghaier Staatsanwälte" soll auftreten! Sein sängerisches Wirken soll, unter Mitwirkung des HH Polizeichors, vor allem "öffentlichkeitsnah", wie das hieß, erfolgen. - Bekanntermaßen zählen chinesische Staatsanwälte nicht zu den weltweit geschätztesten Hütern demokratischer Rechtspflege. Eine makabre Vorstellung! Der Nachbar des Berichterstatters spottete, man solle wenigstens auch einen "Gefangenenchor" aus Fuhlsbüttel zum Zwecke der Gegenüberstellung zuführen. Immerhin, Hamburgs neuen Zweiten Bürgermeister Ronald Schill, genannt "Gnadenlos", wird der Auftritt freuen. Einige Fotos von öffentlichen Hinrichtungen in China könnten, rät der Berichterstatter, das Bühnenbild bereichern.
 
 
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